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Tipps & Tricks•Events•30. September 2026•Von

Willkommensschild zur Hochzeit: Text, Größe und Druck

Willkommensschild zur Hochzeit: Text, Größe und Druck

Das Willkommensschild ist das erste Stück eurer Hochzeit, das die Gäste sehen, noch bevor sie euch sehen. Es sagt ihnen, dass sie an der richtigen Tür stehen, und es wird an diesem Tag häufiger fotografiert als die Torte. Trotzdem entsteht es oft nebenbei: ein Bild aus dem Internet, ein Name eingesetzt, ab in den Druck. Mit ein wenig Überlegung zu Text, Größe und Standort wird daraus ein Schild, das seinen Platz am Eingang verdient.

Was auf ein Willkommensschild gehört

Drei Angaben reichen: eine Begrüßung, eure Namen und das Datum. Alles Weitere ist Geschmackssache, und weniger ist fast immer besser. Ein Schild wird im Vorbeigehen gelesen, nicht studiert.

Die Begrüßung gibt den Ton vor. „Willkommen“ ist zeitlos und passt zu jeder Feier. Wer es persönlicher mag, formuliert einen ganzen Satz. Ein paar Varianten, die sich bewährt haben:

  • Willkommen zur Hochzeit von Anna & Tom
  • Schön, dass ihr da seid
  • Herzlich willkommen zu unserem großen Tag
  • Wir sagen Ja, und ihr seid dabei
  • Welcome to our wedding, für eine Feier mit internationalen Gästen

Bei den Namen genügen die Vornamen. Das Datum steht klein darunter und macht das Schild später zu einem Erinnerungsstück, das viele Paare einrahmen und aufhängen.

Verzichtet auf alles, was eine zweite Lesepause braucht: Ablaufpläne, Bitten an die Gäste, lange Zitate. Dafür gibt es eigene Schilder oder das Programmheft. Eine Ausnahme ist ein QR-Code für die Fotos, dazu weiter unten mehr.

Die richtige Größe

Die Größe hängt davon ab, wo das Schild steht und aus welcher Entfernung es gelesen wird. Auf einem Stehtisch im Eingangsbereich, im Rahmen neben Gästebuch und Geschenketisch, funktioniert A4. Frei stehend auf einer Staffelei am Eingang wirkt A4 verloren. Dort sollte es mindestens A3 sein, und viele Paare lassen noch größer drucken.

Eine Faustregel für die Schrift: Pro Meter Leseabstand braucht die wichtigste Zeile ungefähr einen Zentimeter Buchstabenhöhe, eher mehr. Soll das Schild aus fünf Metern erkennbar sein, reichen die zwei Zentimeter eines A4-Blatts nicht aus.

Das Hochformat ist der Normalfall, weil Staffeleien und Rahmen dafür gemacht sind. Querformat passt, wenn das Schild an einer Wand oder einem Zaun hängt.

Material und Druck

Für den Druck zu Hause eignet sich festes, mattes Papier ab 200 g/m², das ihr in einen Rahmen legt. Ohne Glas spiegelt nichts, mit Glas sieht es wertiger aus; bei Feiern im Freien ist ein Rahmen ohne Glas die sicherere Wahl.

Alles ab A3 gebt ihr in einen Copyshop. Dort wird das PDF auf Wunsch auch auf ein größeres Format hochgezogen und auf Schaumplatte oder dickem Karton ausgegeben. Eine solche Platte steht ohne Rahmen auf der Staffelei und wiegt fast nichts. Fragt nach mattem Druck. Glänzende Oberflächen reflektieren Sonne und Blitzlicht, und auf den Fotos eurer Gäste ist dann ein weißer Fleck statt eurer Namen zu sehen.

Acrylglas und Holz sehen auf Bildern großartig aus, kosten aber ein Vielfaches und haben Lieferzeiten von mehreren Wochen. Wer das möchte, bestellt rechtzeitig. Für alle anderen ist der Druck auf Platte die Lösung mit dem besten Verhältnis von Aufwand und Wirkung.

Bestellt oder druckt das Schild nicht am letzten Tag. Eine Woche Puffer reicht, um einen Tippfehler zu entdecken, und den gibt es öfter, als man glaubt, vor allem beim Datum.

Wo das Schild steht

Es gehört an die Stelle, an der Gäste zum ersten Mal unsicher sind, ob sie richtig sind: an den Eingang der Location, an den Weg vom Parkplatz oder vor den Saal. Stellt es auf Augenhöhe auf. Ein Schild, das am Boden an einer Wand lehnt, wird übersehen und bei Wind umgeworfen.

Draußen braucht die Staffelei Gewicht oder einen geschützten Platz. Zwei unauffällige Klemmen halten die Platte auf der Staffelei, ein Sandsack am hinteren Bein hält die Staffelei am Boden.

Achtet auf das Licht. Steht das Schild vor einem Fenster oder in der tief stehenden Abendsonne, liegt es für alle Ankommenden im Gegenlicht. Ein Platz mit Licht von vorn oder von der Seite macht es lesbar und die Fotos davor besser.

Willkommensschild selbst gestalten

Mit dem kostenlosen Willkommensschild-Generator von Snapveil ist das Schild in ein paar Minuten fertig. Snapveil ist unser eigenes Produkt; der Generator braucht kein Konto, und eure Angaben bleiben im Browser.

Ihr tragt Begrüßung, die Zeile darunter, eure Namen und das Datum ein. Jede Zeile lässt sich ändern oder leer lassen. Danach wählt ihr aus 15 Designs, zehn Farbwelten und drei Schriften; die Vorschau zeigt jedes Design sofort mit euren Texten. Botanisch mit Schreibschrift wirkt romantisch, Art déco in Mitternachtsblau festlich, Minimal mit moderner Schrift ruhig und klar.

Das PDF gibt es in A4 zum Selbstdrucken und in A3 für den Copyshop. Wichtig beim eigenen Druck: im Druckdialog 100 % Größe wählen, damit der Rand gleichmäßig bleibt.

Schön wird es, wenn das Schild nicht allein steht. Tischnummern und Tischkarten lassen sich mit denselben Designs, Farben und Schriften gestalten, sodass Eingang und Tische zusammenpassen.

Ein QR-Code auf dem Schild: sinnvoll oder zu viel?

Ein QR-Code am Eingang hat einen klaren Vorteil. Wer ihn beim Ankommen scannt, hat die Fotogalerie schon geöffnet, bevor das erste Glas eingeschenkt ist. Die Bilder vom Sektempfang, die sonst in privaten Chats verschwinden, landen dann gleich am richtigen Ort.

Damit es nicht nach Werbetafel aussieht, bleibt der Code klein und steht unten, mit einer einzigen Zeile dazu. Im Generator fügt ihr den Link zu eurer Galerie ein, und der Code erscheint unter Namen und Datum. Auf A3 ist er gut fünf Zentimeter breit und aus etwa einem halben Meter scannbar. Gäste müssen also nah herantreten können; hinter einer Absperrung oder hoch an der Wand nützt er nichts.

Verlasst euch nicht nur auf das Schild. Am Eingang sieht jeder den Code einmal, am Tisch den ganzen Abend. Am besten steht er an beiden Stellen, etwa zusätzlich auf den Tischnummern. Wie die Galerie dahinter funktioniert, erklärt die Seite QR-Code für die Hochzeit. Bei Snapveil sind Events mit bis zu 250 Fotos kostenlos, und Gäste brauchen weder App noch Konto.

Kurz vor dem Druck

Lest das Schild einmal laut vor, und lasst es jemanden lesen, der es noch nicht kennt. Stimmen die Namen, stimmt das Datum, stimmt der Wochentag, falls er draufsteht? Ist der QR-Code vom Ausdruck scannbar und führt er wirklich in eure Galerie?

Danach bleibt nur noch, jemanden zu bestimmen, der das Schild am Morgen aufstellt und am Abend mitnimmt. Viele Paare hängen es später in den Flur. Dafür lohnt es sich, dass es den Tag unbeschadet übersteht.

Häufig gestellte Fragen

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